* GAST: ATELIER MONDIAL
BASEL/CH

WAS HINDURCHGEHT
Sie gehen über Grenzen, lassen Bekanntes zurück und brechen an neue Orte auf, die für einige Zeit ihr Zuhause werden. Kunstschaffende lassen dabei meist das starre Denken hinter sich, um mit neuen Gedanken und Werken in die Zukunft aufzubrechen – oft allen Ängsten und Zweifeln zum Trotz. Gerade deshalb sind es die Künstler*innen, die uns zeigen können, wie wir ein Verständnis von Durchlässigkeit und Beweglichkeit gewinnen können: Ideen, die durch Wände gehen können und politisch, ökologisch, architektonisch wie auch sozial neue Impulse zu setzen vermögen. Die eingeladenen Künstler*innen sind mit der trinationalen Region verbunden und erfahren hier fast täglich, wie leicht Grenzen passiert werden können, die andernorts unumstössliche und gefährliche Hürden sind. Ihre Arbeiten lassen Geräusche, Licht oder Wärme durch Räume gleiten, Wände zu Membranen werden. Kuratiert und realisiert zusammen mit dem Kunsthaus Baselland.

Künstler*innen
Shadwa Ali, Georg Gatsas, Bettina Grossenbacher, Fabio Luks, Helena Uambembe, Noémie Vidonne

Kuratorinnen
Ines Goldbach, Alexandra Stäheli, Ines Tondar

Freilager-Platz 9
4142 Münchenstein
0041 61 226 33 11
info@ateliermondial.com
www.ateliermondial.com

Ausstellungsdauer
Siehe Website

Öffnungszeiten
Siehe Website

Eintrittspreis
Frei

Öffentlicher Verkehr
Tram Nr. 11 bis «Freilager»

Mit Unterstützung von
Atelier Mondial

ACCÉLÉRATEUR DE PARTICULES
STRASSBURG/FR

ZOODYSSÉE
Zoodyssée ist eine Neuinterpretation des Odysseus-Mythos und der Sagen rund um die sogenannte Terra incognita aus ökologischer und animalischer Sicht. Ausgehend von Videoarbeiten und Installationen beschäftigen sich die elf eingeladenen Künstler*innen mit der wissenschaftlichen Erforschung der Weltmeere, mit der Geschichte der Botanik und den Klimaherausforderungen. Das homerische Epos*, ebenso wie die futuristische Fabel von Kubrick**, dienen dabei als kuratorische Grundlage. Die Zusammenarbeit mit der Kunsthochschule La Haute École des Arts du Rhin und dem Strassburger Hafen bereichert die Ausstellung ausserdem um Verbindungen zwischen Kunst und Wissenschaft in Form von drei vom Künstler Vincent Chevillon erdachten Veranstaltungen zwischen Performance und Begegnung.
*Odyssee, Epos aus der griechischen Antike von Homer, 8. Jhdt. v. Chr.
**2001: Odyssee im Weltraum, Film von Stanley Kubrick, 1968.

Künstler*innen
Paula Beck, Jeanne Bischoff, Vincent Chevillon, Sarai Rose Duke, Camille Fischer, Svenja Gansner, Anne Immelé, Petra Keinhorst, Celia Längle, Janis Polar, Clément Verger

Kurator*innen
Sophie Kauffenstein, stellvertretender Kurator Vincent Chevillon

Accélérateur de particules
GarageCOOP
2 rue de la Coopérative
F-67000 Strasbourg
0033 6 71 16 47 50
contact@accelerateurdeparticules.net
www.accelerateurdeparticules.net

Ausstellungsdauer
04.12.2025–04.01.2026

Eröffnung
Do 04.12.2025
18:30 Ports de Strasbourg
19:00 GarageCOOP

Öffnungszeiten
Do–So, 13:00–19:00 (und auf Vereinbarung)

Geschlossen
24.12.2025–01.01.2026

Eintrittspreis
Frei

Öffentlicher Verkehr
GarageCOOP, Bus 2 Haltestelle «Capitainerie» oder Tram D Haltestelle «Starcoop»

Mit Unterstützung von
Ministère de la culture DRAC Grand Est et Ville de Strasbourg. Accélérateur de particules est membre de Plan d’Est

AUSSTELLUNGSRAUM KLINGENTAL
BASEL/CH

WORKWORKWORK: DIMENSIONS OF TO DO’S
Was gesellschaftlich als Arbeit anerkannt wird, polarisiert – vererbter Reichtum, prekäre Arbeitsbedingungen, unbezahlte Sorgearbeit, ungleiche Verteilung von (Frei-)Zeit und To Do’s sowie neoliberale Vorstellungen von Fleiss und Faulheit durchkreuzen die Debatte. Die künstlerischen Positionen setzen sich kritisch mit Erschöpfung, digitaler Arbeit, Care-Arbeit, Schwangerschaft, ökologischer Fürsorge und fairer Entlohnung auseinander – und lassen eine Systemkritik erkennen, die das Kunstfeld nicht ausspart.
Am 13.12. lädt art+care von 14–18:30 Uhr zu SPARK THE FLAME! mit künstlerischen Beiträgen rund ums Feuer ein. Um 15 Uhr beginnt das Panel «(Un)bezahlte Arbeit in der Kunst – Wer backt den Kuchen?» mit der Fachstelle Gleichstellung Basel-Stadt..

Künstler*innen
Gin Bahc/Ernst Baumgartner, Paula Beck, Daniela Brugger, Géraldine Honauer, Nora Lune, Linda Luv, Celia & Nathalie Sidler, Unofficial Hiking Society AG SPARK THE FLAME!: Alessia Conidi, Patricia Huijnen, Sophie Wohlgemuth und Netzwerk art+care

Kuratorinnen
Sascia Bailer, Karin Lustenberger

Ausstellungsraum Klingental
Kasernenstrasse 23
CH-4058 Basel
0041 (0)61 681 66 98
info@ausstellungsraum.ch
www.ausstellungsraum.ch

Ausstellungsdauer
29.11.2025–04.01.2026

Eröffnung
Sa 29.11.2025, 16:30

Öffnungszeiten
Mi–Fr, 15:00–18:00
Sa–So, 13:00–18:00

Geschlossen
24.12.2025

Eintrittspreis
Frei

Öffentlicher Verkehr
Tram 8, Haltestellen «Rheingasse/Kaserne»

Mit Unterstützung von
Der Ausstellungsraum Klingental wird grosszügig unterstützt vom Kanton Basel-Stadt Kultur und der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia.

CARGO BAR
BASEL/CH

ALLTAG STRÖMUNG NEUORDNUNG
Für die diesjährige Regionale in der Cargo Bar haben wir die Künstler*innen Vanessa Gageos und Yoshikazu Goulven Le Maître ausgewählt. Beide verbindet die Vorliebe für gebrauchte Materialien – Überreste aus Konsumkreisläufen, die sie in neue poetische Erzählungen verwandeln. Ein Teil der ausgestellten Werke entsteht in situ und sucht den Dialog mit der besonderen Atmosphäre der Bar und ihrem vielfältigen Publikum. Während Vanessa Gageos mit verbrauchten Materialien wie den Kabeln der Region Basel-Stadt arbeitet und daraus organische Anordnungen formt, entstehen bei Yoshikazu Goulven Le Maître organische Gebilde aus alltäglichen Materialien wie Kabeln, Textilien oder Metallboxen. Im Zusammenspiel dieser beiden Positionen entstehen Installationen, in denen Energie, Materialreste und Raum zu vielschichtigen poetischen Bildern verschmelzen.

Künstler*innen
Vanessa Gageos, Yoshikazu Goulven Le Maître

Kurator*innen
Sanja Lukanović, Claude Gaçon

Cargo Bar
St. Johanns-Rheinweg 69
CH-4056 Basel
0041 61 321 00 72
kunst@cargobar.ch
www.cargobar.ch

Ausstellungsdauer
29.11.2025–04.01.2026

Eröffnung
Sa, 29.11.2025, 17:30

Öffnungszeiten
So–Do 16:00–01:30
Fr/Sa 16:00–02:30

Eintrittspreis
Frei

Öffentlicher Verkehr
Tram 11 oder Bus 30, Haltestelle «Johanniterbrücke», die Treppe neben Restaurant «Chez Donati» an den Rhein hinuntergehen.

CITY SALTS
BIRSFELDEN/CH

Der Kunstverein beteiligt sich mit City SALTS im Garten an der Birs erstmals in seiner 16-jährigen Geschichte an der Regionale.
Neben der Regionale-Gruppenausstellung präsentiert City SALTS eine Einzelausstellung von Hunter Longe.

Künstler:innen
Wenhao He, Lizz Keller, Rose Le Goff, Arbesa Musa, Anaïs Strübin, Ramiro Oller, Ye Qian, Ayumi Tomita, Noémie Vidonne, Tabea Wasserfall, Linus Weber

Kuratoren
Samuel Leuenberger, Benedikt Wyss

City SALTS
Hauptstrasse 12
(an der Birs)
CH-4127 Birsfelden
info@salts.ch
www.salts.ch

Ausstellungsdauer
30.11.2025–27.02.2026

Eröffnung
So 30.11.2025, 14:00

Öffnungszeiten
Do/Fr 12:00–17:00

Geschlossen
24.12.2025–04.01.2026

Eintrittspreis
Frei

Öffentlicher Verkehr
Tram 3 Haltestelle Birsfelden «Bären»

DELPHI_SPACE
FREIBURG/DE

DREAMS:WORK
Ein Gefäss, gefüllt mit Bildern, Stimmen und Fragmenten der Wirklichkeit. Kerzen, die sich über ihre Lebzeit kontinuierlich im Abbrennen verformen. Eine Ecke, die sowohl Begrenzung im Darin darstellt als auch Neugier im Dahinter weckt. Alles ist schon da, doch erst der veränderte Blickwinkel setzt die Umformung in Gang. Was starr wirkt, beginnt weich zu werden, sich zu verschieben, neue Gestalten anzunehmen. Träume arbeiten wie geheime Werkstätten: Sie verarbeiten Realität, verwandeln sie in Szenen, die zugleich Utopien und Alpträume sein können. Manche fliehen dorthin, um der Härte des Wachens zu entkommen, andere suchen darin Möglichkeiten, die Welt neu zu denken. Im Traum dehnt sich die Zeit, Grenzen verschwimmen, starre Strukturen lösen sich auf. Was braucht es also, um den Blickwinkel zu ändern? Vielleicht nur die Bereitschaft, im Schweben zwischen Realität und Traum das Potenzial der Verwandlung zu erkennen – eine Einladung, im Alltäglichen das Ungeahnte zu entdecken und Wirklichkeit neu zu formen.
Sonntag, 04.01.2025, 16:00 Uhr: Performance, Natascha Moschini.

Künstler*innen
Lizzy Ellbrück, Sara Gassmann, Cyril Tyrone Hübscher, Rafael Jörger, Alexandre-Takuya Kato, Rose Le Goff, Natascha Moschini (Performance), Camillo Paravicini, Noémie Vidonne

Kurator*innen
Katharina Grün, Maximilian Siebenhaar, Daniel Vollmer & DELPHI_space team

DELPHI_space
Brombergstrasse 17c
D-79102 Freiburg
0049 176 93160275
info@delphi-space.com
www.delphi-space.com

Ausstellungsdauer
28.11.2025–04.01.2026

Eröffnung
Fr 28.11.2025, 19:45

Öffnungszeiten
Fr 17:00–20:00
Sa–So 15:00–18:00

Geschlossen
05.–06.12.2025, 26.12.2025

Eintrittspreis
Frei

Öffentlicher Verkehr
Ab Hauptbahnhof Tram 2/3,
Haltestelle «Johanneskirche»

E-WERK GALERIE FÜR GEGENWARTSKUNST
FREIBURG/DE

ARCHIVE DES BEGEHRENS
Die Gruppenausstellung geht von der Idee aus, dass Abfall nicht bloss ein Nebenprodukt, sondern ein Motor des Kapitalismus ist. Die präsentierten Werke machen Weggeworfenes zum künstlerischen Material. Sie greifen die verführerische Ästhetik von Konsumgütern auf und legen ihre verborgene Anziehungskraft offen. Anstatt Natur zu idealisieren oder Müll negativ zu bewerten, stellen die Arbeiten das Begehren als Triebkraft des kapitalistischen Systems ins Zentrum. Samstag, 17.01.2025, 20:00 Uhr, Art’s Birthday Performance, Ernestyna Orlowska.

KARLA ZIPFEL | HAUSWIRTSCHAFT
Ausgehend von Eigenheimen und Fassadenreliefs an Sparkassen untersucht Karla Zipfel jene Oberflächen im öffentlichen Raum, die Sinnbilder für die gesellschaftliche Sehnsucht nach Wohlstand und für Werte wie Fleiss, Sparsamkeit und sozialer Absicherung sind. Aber was geschieht, wenn Sparen als Kardinaltugend heute durch Finanz-Apps und Coaching-Tutorials in private Räume verschwindet?

Künstler*innen
Elisabeth Bereznicki, Haein Cho, Leonard Fendler-Moser, Anas Kahal, Ernestyna Orlowska, Jeremy Palluce, Katharina Rüll, Romy Yedidia, Karla Zipfel

Kurator*innen
Heidi Brunnschweiler, Katharina Grün

E-WERK
Galerie für Gegenwartskunst
Eschholzstrasse 77
D-79106 Freiburg
0049 761 20757 32
ewerk@ewerk-freiburg.de
www.gegenwartskunst-freiburg.de

Ausstellungsdauer
28.11.2025–18.01.2026

Eröffnung
Fr 28.11.2025, 18:00

Öffnungszeiten
Fr 17:00–20:00
Sa 14:00–20:00
So 14:00–18:00

Geschlossen
25.12.2025, 01.01.2026

Eintrittspreis
Frei

Öffentlicher Verkehr
Tram 1/3/5 Haltestelle Eschholzstrasse; Bus 14/26 Haltestelle Ferdinand-Weiss-Strasse

Gefördert durch
ART-regio. Kunstförderung der SV Sparkassen-Versicherung

FABRIKCULTURE
HEGENHEIM/FR

EIN RAUM – DREI REGIONEN – DREI KÜNSTLERISCHE SPRACHEN – EINE ZUSAMMENARBEIT
Gerda Maise organisiert und kuratiert die Regionale 26 in der FABRIKculture dieses Jahr. Jede*r Künstler*in hat die Möglichkeit, in einem der durch drei mobile Raumwinkel bezeichneten Teilräume seine*ihre künstlerische Arbeit auf allen drei Ebenen zu präsentieren: hängen, legen, stellen. Die räumliche Anordnung besteht aus drei frei definierten Feldern, worin mit der eigenen künstlerischen Sprache gespielt werden kann. Gleichzeitig kann eine Verbindung hergestellt werden zu den anderen individuellen Spielfeldern im Raum und in den Zwischenräumen. Absicht ist einerseits die Frage, was Kunst ist und wie sie erscheinen sollte im Austausch zwischen den Künstler*innen und mit dem Publikum. Andererseits geht es um den Dialog in grösstmöglicher Freiheit zwischen den unterschiedlichen künstlerischen Sprachen, Vorstellungen und Weltanschauungen der drei Regionen Frankreichs, Deutschlands und der Schweiz.

Künstler*innen
Jean-Charles Kien, Catrin Lüthi K, Frank Piasta

Kuratorin
Gerda Maise, Christoph Stähli

FABRIKculture
60 rue de Bâle
F-68220 Hegenheim
0033 6 73 33 55 45
info@fabrikculture.net
www.fabrikculture.net

Ausstellungsdauer
30.11.2025–04.01.2026

Eröffnung
So 30.11.2025, 11:00

Öffnungszeiten
Sa/So 12:00–16:00

Eintrittspreis
Frei

Öffentlicher Verkehr
Tram 3 (CH) Haltestelle «Allschwil Dorf» + 30 Min. zu Fuss,
Tram 8 (CH) Haltestelle «Burgfelderhof» + 25 Min. zu Fuss.
Parkmöglichkeit vorhanden

Mit Unterstützung von
der Stadt Hegenheim, den Mitgliedern der FABRIKculture, Studio 8 KLG

HEK (HAUS DER ELEKTRONISCHEN KÜNSTE)
MÜNCHENSTEIN/CH

FREQUENCY: DARK AND STORMY
Die Regionale 26 im HEK widmet sich der aktuellen Wetterlage und nimmt genau in den Blick, was sich da zusammenbraut. Bedrohliche Wetterstimmungen wie Sturm, Regen, dunkle Wolken, Blitz und Donner bildent den atmosphärischen Rahmen der Ausstellung. Die gezeigten Arbeiten erzeugen Frequenzen in diesem Stimmungsbereich – einerseits hörbar als Klang, Vibrationen, Sound – andererseits im übertragenen Sinn wahrnehmbar als Stimmungen, Resonanzen, Kommentare zur politischen und sozialen Weltlage. Besonders tiefe Frequenzen unter 20 Hz, die nicht mehr hörbar, aber körperlich spürbar sind, spielen dabei eine besondere Rolle. Diese Infraschallfrequenzen können Entspannungen, aber auch Beklemmung und Unruhe hervorrufen und werden sogar oft als «spukhaft» beschrieben. Die Besucher*innen begegnen Werken, die Wetter und Schwingung miteinander verweben und dabei die Frequenzen sowohl akustisch als auch metaphorisch erfahrbar machen.

Künstler*innen
Angela Anzi, Haein Cho, Cod.Act, Raphaël Fischer-Dieskau, fragmentin, Lias Hess, Gianluca Iadema, Celia Längle, Eriko Miyata, Céline Manz, Tintin Patrone, Amin Osman und Matthias Amsler

Kuratorin
Marlene Wenger

HEK (Haus der Elektronischen Künste)
Freilager-Platz 9
CH-4142 Münchenstein/Basel
0041 61 283 60 50
office@hek.ch
www.hek.ch

Ausstellungsdauer
29.11.2025–01.02.2026

Eröffnung
Sa 29.11.2025, 20:30

Öffnungszeiten
Horaires d’ouverture
Mi, Fr 12:00–18:00
Do 12:00–20:00
Sa, So 12:00–17:00

Geschlossen
25.–26.12.2025,
31.12.2025–02.01.2026

Eintrittspreis
Eintritt regulär: 12 CHF
Eintritt reduziert: 8 CHF (Studierende/Lernende, AHV, IV, Personen unter 20 Jahren, Gruppen ab 10 Personen)

Öffentlicher Verkehr
Tram 11 Haltestelle Freilager, Bus 36 Haltestelle «Dreispitz», dann eine Station mit der Tram 11 bis Haltestelle «Freilager»

Mit Unterstützung von
Bundesamt für Kultur (BAK), Christoph Merian Stiftung, Kanton Basel-Landschaft Amt für Kultur, Kanton Basel-Stadt Kultur

KUNST RAUM RIEHEN
RIEHEN/CH

PHANTOMS
Phantome (frz.: Trugbilder, Gespenster) sind unwirkliche Erscheinungen, Sinnestäuschungen oder körperliche Imaginationen. In verschiedenen Kulturen hat sich das Phantom zu einem Symbol für das Unbekannte und Geheimnisvolle entwickelt. In der Medizin gibt es auch den «Phantomschmerz», der die Empfindungen in einer nicht mehr vorhandenen Gliedmasse beschreibt. In der Ausstellung versammeln sich Positionen, die auf verschiedene Weise die Vergangenheit in die Gegenwart holen und mit geisterhaften Darstellungen arbeiten. Seien es rätselhafte Ornamente, Körperabdrücke, Kleiderhüllen oder historische Fundstücke. Die Zeit schreibt sich ein in das Material, unsere Körper und unser Denken. Mit dem Blick in die Vergangenheit kann in der Gegenwart eine Zukunft imaginiert werden, die sich gängigen Vorstellungen von Normalität und Fortschritt widersetzt. Allen ausgestellten Arbeiten ist gemeinsam, dass sie nicht statische Momente und Betrachtungsweisen schaffen, sondern flexibel, temporär und unberechenbar bleiben. Willkommen!

Künstler*innen
Mariam Abashidze, Angela Anzi, Selina Baumann, Hélène Bleys, Elie Bouisson, Selina Camenzind, Mattia Comuzzi, Walter Derungs, Ramon Feller, Danae Hoffmann, Maya Hottarek, Nolan Lucidi, Alizé Rose-May, Natascha Moschini (Performance), Barbara Signer, Olivia Vidovic, Lorenz Walter Wernli

Kurator*innen
Simone Neuenschwander, Matthias Liechti

Kunst Raum Riehen
Im Berowergut
Baselstrasse 71
CH-4125 Riehen
0041 61 641 20 29
kunstraum@riehen.ch
www.kunstraumriehen.ch

Ausstellungsdauer
30.11.2024–23.01.2026

Eröffnung
Sa 29.11.2025, 11:00

Öffnungszeiten
Mi–Fr 13:00–18:00
Sa, So 11:00–18:00

Geschlossen
24.–26.12.2025, 31.12.2025,
01.01.2026

Eintrittspreis
Frei

Öffentlicher Verkehr
Tram 6, Haltestelle «Fondation Beyeler» oder S6 ab Basel SBB, Haltestelle «Riehen»

Mit Unterstützung von
Gemeinde Riehen – Lebenskultur

KUNSTHALLE BASEL
BASEL/CH

AFTER THE AFTERNOON
Sechzehn künstlerische Positionen finden sich in einer Landschaft ein, die vom langsamen Wandel gezeichnet ist: halbleere Räumen und leise Verschiebungen, kaum merkliche Brüche. Die Werke strahlen eine dumpfe Intensität aus: jene Art von Spannung, die in Hinterhöfen herrscht, zwischen den Wänden von Wartezimmern widerhallt und endlos lange Nachmittage begleitet. Im Hintergrund scheint eine Stadt langsam in sich zusammenzufallen. Die Strassenlaternen surren. Ein Hund bellt einmal, dann verstummt er. Etwas scheint stets unmittelbar bevorzustehen, doch tritt es nie ein. Mit Gesten, zugleich zart und befremdlich, ertasten die Arbeiten die Oberflächen eines Ortes, an dem sich Gewohnheiten einnisten, Kindheit verblasst und Veränderung seitwärts einsickert. Zurück bleibt ein Gefühl: nicht recht melancholisch, nicht ganz surreal – nur ein wenig verschoben.

Künstler*innen
Nefeli Chrysa Avgeris, Linus Baumeler, Dorota Gawęda & Eglė Kulbokaitė, Matthias Gmeiner, Sebastian Haas, Claire Hannicq, Adrian Huber, Dana Iskakova, Lisa Jäger, Leonie Kellein, Alessandra Leta, Enrico Luisoni, Macha Ovtchinnikova, Tintin Patrone, Miriam Schmitz, Kelly Tissot

Kurator*innen
Mohamed Almusibli, Yana Kadykova, Lena Katharina Reuter

Kunsthalle Basel
Steinenberg 7
CH-4051 Basel
0041 61 206 99 00
info@kunsthallebasel.ch
www.kunsthallebasel.ch

Ausstellungsdauer
29.11.2025–04.01.2026

Eröffnung
Sa 29.11.2025, 18:00

Öffnungszeiten
Di, Mi, Fr 11:00–18:00
Do 11:00–20:30
Sa, So 11:00–17:00

Geschlossen
Montags
und 24.–26.12.2025,
31.12.2025–01.01.2026

Eintrittspreis
CHF 12.– / 8.–, freier Eintritt bis
18 Jahre, inkl. S AM Schweiz.
Architekturmuseum

Öffentlicher Verkehr
Tram 1/2/3/8/10/11/14/15:
Haltestelle «Bankverein»,
Tram 6/10/16/17:
Haltestelle «Theater»

Mit Unterstützung von
Kunsthalle Basel / Basler Kunstverein werden grosszügig unterstützt vom Kanton Basel-Stadt, Kultur.

KUNSTHALLE PALAZZO
LIESTAL/CH

8UNG
Der amerikanische Journalist Ezra Klein spricht von Aufmerksamkeit, von «Attention» als neuer Währung. Wer sie erhält, gewinnt Macht und Einfluss. Wir leben in einem Ozean von Eindrücken: alle geschriebenen Bücher, jegliche Musik, Bilder und Filme sind allzeit abrufbar. In dieser Flut müssen wir wählen: Wohin richten wir unseren Blick? Wem oder was schenken wir unsere Zeit? Der Ausstellungstitel verbindet «Achtung» mit der Zahl Acht. Die liegende Acht steht für Unendlichkeit, Wiederkehr und den stetigen Fluss des Lebens. Sie ist zugleich ein Symbol für das Innehalten. Die Ausstellung versammelt Werke von Künstler*innen, die die Macht der Aufmerksamkeit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen hinterfragen – und nach Momenten des bewussten Sehens suchen. «8ung» lädt dazu ein, im Strom der Eindrücke die eigene Aufmerksamkeit überlegt zu lenken.

Künstler*nnen
Olena Babchenko, David Batigne, Didde Bo, Matthias Frey, Eva Gentner, Giada Gollin, Isatou Jallow, Marc Lohri, Camillo Paravicini, Parvez, Maja Rieder, Aleksey Shchigalev

Kurator*innen
Michael Babics, Olivia Jenni

Kunsthalle Palazzo
Poststrasse 2
CH-4410 Liestal
0041 61 921 50 62
kunsthalle@palazzo.ch
www.palazzo.ch/kunsthalle

Ausstellungsdauer
29.11.2025–08.02.2026

Eröffnung
Sa 29.11.2025, 14:00

Öffnungszeiten
Mi–Fr 14:00–18:00
Sa, So 13:00–17:00

Geschlossen
24.–26.12.2025,
31.12.2025–02.01.2026

Eintrittspreis
CHF 5.–, Museumspass frei,
freier Eintritt bis 25 Jahre

Öffentlicher Verkehr
Ab Basel SBB Richtung Olten/
Zürich mit S3 oder Schnellzug
bis «Liestal» oder ab Basel
Aeschenplatz mit Bus 80 oder
81 bis «Liestal Bahnhof».
Die Kunsthalle Palazzo befindet
sich im 1. Stock des direkt
am Bahngeleise gelegenen
Kulturhauses Palazzo.

Mit Unterstützung von
Kanton Basel-Landschaft Amt für Kultur, Stadt Liestal, Kulturhaus Palazzo AG

KUNSTHAUS BASELLAND
MÜNCHENSTEIN/CH

WAS HINDURCHGEHT
Sie gehen über Grenzen, lassen Bekanntes zurück und brechen an neue Orte auf, die für einige Zeit ihr Zuhause werden. Kunstschaffende lassen dabei meist das starre Denken hinter sich, um mit neuen Gedanken und Werken in die Zukunft aufzubrechen – oft allen Ängsten und Zweifeln zum Trotz. Gerade deshalb sind es die Künstler*innen, die uns zeigen können, wie wir ein Verständnis von Durchlässigkeit und Beweglichkeit gewinnen können: Ideen, die durch Wände gehen können und politisch, ökologisch, architektonisch wie auch sozial neue Impulse zu setzen vermögen. Die eingeladenen Künstler*innen sind mit der trinationalen Region verbunden und erfahren hier fast täglich, wie leicht Grenzen passiert werden können, die andernorts unumstössliche und gefährliche Hürden sind. Ihre Arbeiten lassen Geräusche, Licht oder Wärme durch Räume gleiten, Wände zu Membranen werden. Kuratiert und realisiert zusammen mit dem Atelier Mondial.

Künstler*innen
Shadwa Ali, Hannah Cooke, Sonja Feldmeier, Georg Gatsas, Bettina Grossenbacher, Victoria Holdt, Daniel Karrer, Karin Kurzmeyer, Nils Amadeus Lange und Mario Espinoza, Josefina Leon Ausejo, Fabio Luks, Miriam Schmitz, Elia Menang Setiadi, Marcia Tello Cornejo, Helena Uambembe, Noémie Vidonne, Chi-Hun Yang

Kuratorinnen
Ines Goldbach, Alexandra Stäheli, Ines Tondar

Kunsthaus Baselland
Helsinki-Strasse 5, Dreispitz
CH-4142 Münchenstein/Basel
0041 (0)61 563 15 10
office@kunsthausbaselland.ch
www.kunsthausbaselland.ch

Ausstellungsdauer
29.11.2025–25.01.2026
Die Ausgabe findet im Obergeschoss des Kunsthaus Baselland, in der TransBona-Halle und im Ausstellungsraum des Atelier Mondial statt.

Eröffnung
Sa 29.11.2025, 19:30

Öffnungszeiten
Di–Fr 11:00–18:00
Do 11:00–20:00
Sa/So 11:00–17:00
(sowie regelmässige Abendöffnungen)

Geschlossen
Montags geschlossen,
24.–26.12.2025,
31.12.2025–01.01.2026

Eintrittspreis
CHF 12.– / CHF 9.– (ermässigt)
Freier Eintritt bis 26 Jahre

Öffentlicher Verkehr
15 Min. von Basel Badischer Bahnhof oder Basel SBB.
Tram 11 (Richtung Aesch), Haltestelle «Freilager».
Bus 36, Haltestelle «Dreispitz»

Mit Unterstützung von
Basel-Landschaft Amt für Kultur, Gemeinde Münchenstein, Gemeinde Muttenz, Novartis, BLKB, habasit

KUNSTSURFER
BASEL/CH

CREATURES COMFORT
Stell dir eine Welt nach der Menschheit vor – Mutanten, Maschinen und seltsame Organismen schmieden unheimliche Allianzen in den Ruinen unserer Zivilisation.
CREATURES COMFORT entwirft dieses Zukunftsbild spielerisch, wo Bots und neue Lebensformen zwischen den Trümmern gedeihen, die Absurdität menschlicher Exzesse entlarven und zugleich auf Erneuerung verweisen. Gehostet auf KUNSTSURFER kapert die Ausstellung digitale Werbeflächen und verwandelt das Netz in ein Portal zum Unheimlichen. Vertraute Inhalte verweilen als nostalgische Tarnung, während die gezeigten Werke Humor, Hoffnung und Widerstandskraft im Nachhall des Zusammenbruchs offenbaren.

Künstler*innen
Anan Fries, Anna Soz, Eriko Miyata, Hae Young Ji, Haein Cho, Katrin Niedermeier, Michel Winterberg, Vincent Gimini Aguilera

Kurator
Ugo Pecoraio

KUNSTSURFER
Browserbasierter Kunstraum
0041 (0)78 207 74 44
ugo@ugopecoraio.com
kunstsurfer.org

Ausstellungsdauer
27.11.2025–04.01.2026

Eröffnung
Do 27.11.2025, online

Eintrittspreis
Frei

KUNSTSURFER ist eine kostenlose Browser-Extension für Firefox und Chromium-basierte Browser (Chrome, Edge, Brave etc.) — installierbar in wenigen Klicks unter http://kunstsurfer.org/, ersetzt sie danach automatisch Online-Werbung durch kuratierte Ausstellungen.

Für Firefox: https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/kunstsurfer/
Für Chromium-basierte Browser: https://chromewebstore.google.com/detail/kunstsurfer/anobnmpgpkmgdacmdlchaohlcahgcpmo?pli=1

KUNSTVEREIN FREIBURG
FREIBURG/DE

SUCH MICH NICHT
In einer Filmskizze über eine Trennung notierte Michelangelo Antonioni: «Der Film, das ist die Geschichte jener fünf Jahre und dieser fünf Minuten. Sein Titel könnte heissen Such mich nicht: ihre letzten Worte am Telefon.» Die Ausstellung greift diesen Titel auf, um unterschiedliche Formen des Entzugs und Strategien der Zurückweisung zu erkunden. Sie können in der Verweigerung von Zuschreibungen und festen Identitäten bestehen, in Versuchen aus Wertvorstellungen, Verhaltensmustern und Lebensumständen auszubrechen oder aber in Zuständen, die von Verfremdung bis hin zur Dissoziation und Depersonalisation reichen. Wie wird eine Anrufung verweigert, ein Blick zurückgespiegelt? Und was folgt auf Flucht, Entzug und Verweigerung? Was kann sich eröffnen? «Such mich nicht» ist bevölkert von Subjekten, die sich nicht dort finden lassen, wo sie gemeinhin verortet werden. Die Ausstellung blickt zugleich auf Räume, die von Abwesenheit gekennzeichnet sind und einen vielleicht gerade deshalb nicht loslassen.

Künstler*innen
Sophie Benwell, Anas Kahal, Leonie Kellein, Ange-Frédéric Koffi, Maria Mayland, Harumi Mumenthaler, Nolan Lucidi, Thalles Piaget, Jade Tang, Kelly Tissot, Lidong Zhao

Kurator*in
Heinrich Dietz, Johanna Thorell

Kunstverein Freiburg
Dreisamstrasse 21
D-79098 Freiburg
0049 761 34944
info@kunstvereinfreiburg.de
www.kunstvereinfreiburg.de

Ausstellungsdauer
28.11.2025–11.01.2026

Eröffnung
Fr 28.11.2025, 18:30

Öffnungszeiten
Mi–Fr 15:00–19:00
Sa/So 12:00–18:00

Geschlossen
24.–26.12.2025,
31.12.2025–01.01.2026

Eintrittspreis
EUR 2.– / EUR 1.50 (ermässigt)
Donnerstags gratis,
Museumspass frei

Öffentlicher Verkehr
Strassenbahnlinie 1 Richtung
Littenweiler bis Haltestelle
«Schwabentorbrücke»

Mit Unterstützung von
Land Baden-Württemberg, Sparkasse Freiburg – Nördlicher Breisgau, Stadt Freiburg

LA FILATURE, SCÈNE NATIONALE DE MULHOUSE
MULHOUSE/FR

LE SOUFFLE DE LA SUBSISTANCE
Die Ausstellung in den Räumen von La Kunsthalle und von La Filature in Mulhouse besteht aus zwei Kapiteln.
So nah und intim unsere standardisierten und direkt einsetzbaren Alltagsumgebungen auch sind, sie bleiben doch hermetisch. Die Industriegesellschaft verbreitet Anonymität und Vereinheitlichung in unseren häuslichen Realitäten. Aus was und von wem werden die Objekte, Oberflächen und Materialien, die uns umgeben und die wir täglich verwenden und bedienen, gemacht? Die Fabrik des Alltags befindet sich ausserhalb unserer Sichtweite und befindet sich in der Hand von Fachleuten. Die kapitalistische Wirtschaft hat ihnen die Aufgabe übertragen, uns zu ernähren, unsere Kleidung zu nähen, unsere Häuser zu bauen und sich um unsere Angehörigen zu kümmern. Ergebnis: Wir vergessen die Materialität, die uns leben lässt. Wie können wir uns in diesem Alltag, der sich uns entzieht, neu verankern, so dass wir ihn wieder als «Lebensraum, in dem die Menschheit mit anderen Lebewesen zusammenlebt» betrachten können?

Künstler*innen
Clara Àlvarez, Pauline Beck, Valentine Cotte, Arthur Debert, Sarai Rose Duke, Mathis Esnault, Yoshikhazu Goulven Le Maître, Claire Hannicq, Zoé Joliclercq, Elisa Lohmüller, Jules Maillot, Elise Planhard, Naomé Nazire Tahmaz, Hélène Thiennot

Kuratorin
Licia Demuro

La Filature, Scène nationale
20 allée Nathan Katz
F-68090 Mulhouse
0033 3 89 36 28 28
info@lafilature.org
www.lafilature.org

Ausstellungsdauer
27.11.2025–04.01.2026

Eröffnung
Do 27.11.2025, 20:00

Öffnungszeiten
Di–Sa 13:00–18:30
So 14:00–18:00
(und Veranstaltungsabende)

Geschlossen
24.12.2025–01.01.2026

Eintrittspreis
Frei

Öffentlicher Verkehr
Tram 1/3 oder Tram-Train,
Haltestelle «Porte Jeune»,
Tram 2 Haltestelle «Nordfeld»

Mit Unterstützung von
Coproduction La Filature, Scène nationale de Mulhouse

LA KUNSTHALLE MULHOUSE
MULHOUSE/FR

LE SOUFFLE DE LA SUBSISTANCE
Die Ausstellung in den Räumen von La Kunsthalle und von La Filature in Mulhouse besteht aus zwei Kapiteln.
Ausgehend von einem Ansatz der Soziologin Geneviève Pruvost, den sie in ihrem Werk «Quotidien politique» (La Découverte, 2024) vorstellt, will die Ausstellung Künstler*innen eine Stimme geben, die ihren Blick auf all das richten, was sich in ihren Alltagsräumen befindet, und so ausserhalb von Konsumreflexen eine Form der Aufmerksamkeitsausübung und eine erneuerte Präsenz praktizieren. Sie geben sich also intuitiven Gesten hin, bringen althergebrachtes Wissen in den aktuellen Kenntnisstand ein, indem sie sich mit den in ihrem direkten Lebens- und Arbeitsumfeld verfügbaren Materialien konfrontieren. Im Herzen des Lebendigen werden ihre feinfühligen Erfahrungen dieses Alltags in Berührung mit unseren Grundbedürfnissen zu Momenten der Teilhabe und der poetischen Erforschung; gleichzeitig wird Le souffle de la subsistance (dt.: Der Atem des Fortbestands) von ihnen genährt.

Künstler*innen
Boglárka Balassa, Pauline Beck, Delphine Bertrand, Valentine Cotte, Arthur Debert, Juliette Dignat, Mathis Esnault, Eddie de Goër, Claire Hannicq, Zoé Joliclercq, Elise Planhard, Naomé Nazire Tahmaz

Kuratorin
Licia Demuro

La Kunsthalle Mulhouse
La Fonderie
16 rue de la Fonderie
F-68100 Mulhouse cedex
0033 3 69 77 66 47
kunsthalle@mulhouse.fr
www.kunsthallemulhouse.com

Ausstellungsdauer
27.11.2025–11.01.2026

Eröffnung
Do 27.11.2025, 18:00

Öffnungszeiten
Mi–Fr 12:00–18:00
Sa–So 14:00–18:00

Geschlossen
24.12.2025–01.01.2026

Eintrittspreis
Frei

Öffentlicher Verkehr
Bus C5, Haltestelle «Fonderie».
Bus 51, Haltestelle «Molkenrain/Porte du Miroir»
(ausser sonntags)
Tram 2/3, Haltestelle «Tour Nessel»

Mit Unterstützung von
La Kunsthalle Mulhouse, Centre d'Art Contemporain d'Intêret National, est un établissement culturel de la Ville de Mulhouse. La Kunsthalle bénéficie du soutien du Ministère de la Culture-Drac Grand Est, de la Région Grand Est et de la Collectivité européenne d'Alsace.

MORAT-HALLEN, STÄDTISCHE GALERIE FREIBURG
FREIBURG/DE

WHERE DO YOU FEEL YOU MOST BELONG
Wer bin ich und wo fühle ich mich am meisten zugehörig? Was bleibt, wenn wir die Landkarte zusammenfalten? Wenn Wurzeln sich in Lava betten, Milch zu Seife wird und Erinnerung wie Farbe ins Gewebe zieht? Diese Ausstellung versammelt künstlerische Arbeiten aus der Dreiländerregion – an einem Ort, der selbst Übergang ist: zwischen Körper und Sprache, Innenwelt und Abbild, zwischen Fragment und Spur. Was ist Identität? Eine Haut, ein Muster, ein Kinderlied? Ein Ort, den man nie ganz verlassen hat? Einige Werke tasten sich vor – zeichnend, schichtend, suchend. Andere sprechen aus Leere, aus dem Abdruck oder aus dem, was fast zerspringt. Es geht um das, was flüchtig ist und trotzdem bleibt. Zwischen Sehnsucht und Sediment, zwischen Verdichtung und Zerfall, erzählt die Ausstellung von inneren Landschaften, die niemand ganz allein durchquert. Where do you feel you most belong ist keine abschliessende Antwort, sondern eine Einladung. Zu fragen. Zu verweilen. Und vielleicht einen Moment lang zu spüren: Hier bin ich nicht allein.

Künstler*innen
David Batigne, Ana Brankovic, Florian Dautcourt, Wim Milo Laage, Nahrae Lee, Alexandra Meyer

Kuratorin
Jenny Krieger

Städtische Galerie
in den Morat-Hallen
Lörracher Straße 31
D-79115 Freiburg
samuel.dangel@freiburg.de
freiburg.de/morathallen

Ausstellungsdauer
28.11.2025–11.01.2026

Eröffnung
Fr 28.11.2025, 20:45

Öffnungszeiten
Do–Fr 16:00–19:00,
Sa–So 11:00–17:00

Geschlossen
25.–26.12.2025, 01.01.2026,
06.01.2026

Eintrittspreis
Frei

Öffentlicher Verkehr
Bus 11 Haltestelle «Schopfheimer Strasse,
Tram 5 Haltestelle «Pressehaus»,
ca. 6 min Fussweg

PROJEKTRAUM M54, VISARTE REGION BASEL
BASEL/CH

UI ... NON! OUI: NN – UNION!
Aufgezogen die Vorhänge des Ateliers! Lichteinfall, Durchzug, Atem. Der plumpe Klotz Genie, geformt von Wettbewerb, der Idee von Eingebung: Über die Türschwelle geweht. Mauerwespen bringen den Fluss herein. Zwischen Dielen, in Falten, wachsen Birkenwälder. Das Atelier, der Sumpf: Befeuchtet. Schnüre an die Farbbecher! Das Rauschen nach Stimmen durchforstet. Parallel vielfach gespiegelt. In Resonanz. Tastend rankt die Welt zum Fenster hinein. Wunderbares Gestrüpp. Sporen rascheln, geweckt unter Staub. Beruhigendes Gurren der Tauben.
Unsere Ausstellung ist ein Plädoyer für den Austausch, die Zusammenarbeit, die Kompliz*innenschaft, die Solidarität, die Arbeitsteilung, die Fürsorge. Als Ermutigung. Als Sicherheit. In Verweigerung. Im Schwarm. Verschwesterung mit dem Publikum. Wiederholbarkeit als Haltung. Bildet Banden!.

Künstler*innen
Nefeli Chrysa Avgeris, Gin Bahc, Vandria Borari & Carolina Brunelli, Nicolas Brunelle, Simon Fischer, Sabine Gysin & Blanche Ouedraogo, Lukas Heibges, Gisela Hochuli, Judith Huber & Ursula Scherrer, Alondra Juárez Ramírez, Estéfana Román Matesanz & Linus Finn Riegger, Mathias Kaspar & Stéphanie Rodier Ramanantoanina, Elias Klein, Geneviève Morin, Michaël Reinhold, Lean Rüegg, Lukas Schönthal, Bérénice Serra

Kuratoren
Jakob Dietrich, Axel Töpfer (Visarte Region Basel)

Projektraum M54
Visarte Region Basel
Mörsbergerstrasse 54
CH-4057 Basel
0041 (0)61 683 05 95
visarte.basel@bluewin.ch
www.visarte-basel.ch

Ausstellungsdauer
29.11.2025–28.12.2026

Eröffnung
Sa 29.11.2025, 15:30

Öffnungszeiten
Do, Fr 15:00–19:00
Sa, So 14:00–18:00

Geschlossen
22.12.2025–26.12.2025

Eintrittspreis
Frei

Öffentlicher Verkehr
Tram 8 (Richtung Kleinhüningen / Weil am Rhein) Haltestelle «Bläsiring». Bus 30 Haltestelle «Hammerstrasse». Der Projektraum M54 befindet sich hinter der Matthäuskirche.

Mit Unterstützung von
Christoph Merian Stiftung, Stiftung Visarte Künstlerhaus

STÄDTISCHE GALERIE STAPFLEHUS
WEIL AM RHEIN/DE

AXIS MUNDI
In klassischen Kosmologien verband die Axis Mundi Himmel, Erde und Unterwelt – das Rückgrat der Wirklichkeit. Heute, im Zeitalter globaler Krisen und posthumaner Perspektiven, verliert diese Ordnung ihre Stabilität. Die Ausstellung versteht Axis Mundi nicht mehr als vertikale Linie, sondern als Netz möglicher Orientierungen: relational, multipolar, vielstimmig. Die dreischichtige Struktur entfaltet eine energetische Topografie des Menschseins: unten Erde, Körper und kollektive Erinnerung; in der Mitte Verwandlung, Migration, Übergangsrituale; oben spekulative Räume posthumaner, techno-spiritueller Existenz. Arbeiten von Künstler*innen aus Deutschland, der Schweiz und Frankreich – Skulpturen, Installationen, Malerei, audiovisuelle und site-spezifische Werke – schaffen Resonanzräume zwischen Natur und Technologie, Erinnerung und Überschreitung, Spiritualität und Körperlichkeit. Kunst erscheint hier als Ritual und Transformation – individuell, gemeinschaftlich, planetarisch.

Künstler*innen
Johann Kralewski, Selina Baumann, Ferose, Ange-Frédéric Koffi, Victor Sala, Miguela Tamo, Kaspar Flueck, Elia Menang Setiadi, Catalena Janitz, Jakob Augustin, Inka ter Haar, Pavel Aguilar, Roma Bantik, SUSI HINZ, Franziska Baumgartner, Markus Aebersold, Natalia Peredvigina

Kurator*innen
Wiktoria Tundys, Pavel Kovalenko

Städtische Galerie Stapflehus
Bläsiring 10
D-79576 Weil am Rhein
0049 (0) 7621 704 416
isabel.balzer@weil-am-rhein.de
www.stapflehus.de

Ausstellungsdauer
29.11.2025–11.01.2026

Eröffnung
Sa 29.11.2025, 12:30

Öffnungszeiten
Sa 15:00–18:00

Eintrittspreis
Frei

Öffentlicher Verkehr
Bus 55, Haltestelle «Läublinpark»,
Bus 16, Haltestelle «Altes Rathaus/Läublinpark»,
S6 RER 6, Haltestelle «Weil Ost»

Mit Unterstützung von
Kunstverein Weil am Rhein, Städtisches Kulturamt Weil am Rhein

T66 KULTURWERK
FREIBURG/DE

LASS ES NICHT EIN REQUIEM SEIN / ZWEI SEITEN EINER MEDAILLE
Hoch fortgeschrittene Technologie, wissenschaftliche Recherche und genetische Experimente, hybride Organismen, im Labor entstandene Existenzformen, künstliches Leben … Die Liste, auf wie vielen Ebenen der Mensch die Natur zu beherrschen versucht, ist lang.
Wer hätte gedacht, dass wir mit dem 3D-Drucker produzierte saftige XL-Steaks und weitere Grillleckereien essen würden … und nicht nur das.
Wie weit wird der Homo Deus gehen, während der Mensch sich immer weiter von der Natur entfremdet? Ob Roboter oder Mensch – die Grenzen zwischen ihnen sind bereits fliessend geworden. Wie reagieren die hier im T66 Ausstellenden auf die künstlerische Relevanz dieser Problematik?
Die fünf Künstler*innen und Künstler Sophie Benwell, Ruben Gray, Susi Hinz, Catalena Janitz und Camille Moulin beschäftigen sich mit dieser Schnittmenge aus Kunst, Technologie, Natur und Gesellschaft. Sie lassen erahnen, wie wissenschaftliche Erkenntnisse unser Menschenbild gefährlich verändern können.

Künstler*innen
Sophie Benwell, Ruben Gray, SUSI HINZ, Catalena Janitz, Camille Moulin

Kurator*innen
Angelina Kuzmanovic, Michael Ott, Chris Popovic

T66 Kulturwerk
Talstrasse 66
D-79102 Freiburg
0049 76 1382-984
t66_kulturwerk@t-online.de
www.t66-kulturwerk.de

Ausstellungsdauer
28.11.2025–04.01.2026

Eröffnung
Fr 28.11.2025, 19:00

Öffnungszeiten
Do, Fr, So 13:00–17:00
(und nach Vereinbarung)

Geschlossen
22.12.2025–01.01.2026

Eintrittspreis
Frei

Öffentlicher Verkehr
Tram 1, Haltestelle «Brauerei Ganter»,
wenig Parkmöglichkeit vorhanden.

Mit Unterstützung von
Land Baden-Württemberg, Kulturamt Freiburg

Ort

  • * Gast: Atelier Mondial, Basel CH

    WAS HINDURCHGEHT
    Sie gehen über Grenzen, lassen Bekanntes zurück und brechen an neue Orte auf, die für einige Zeit ihr Zuhause werden. Kunstschaffende lassen dabei meist das starre Denken hinter sich, um mit neuen Gedanken und Werken in die Zukunft aufzubrechen – oft allen Ängsten und Zweifeln zum Trotz. Gerade deshalb sind es die Künstler*innen, die uns zeigen können, wie wir ein Verständnis von Durchlässigkeit und Beweglichkeit gewinnen können: Ideen, die durch Wände gehen können und politisch, ökologisch, architektonisch wie auch sozial neue Impulse zu setzen vermögen. Die eingeladenen Künstler*innen sind mit der trinationalen Region verbunden und erfahren hier fast täglich, wie leicht Grenzen passiert werden können, die andernorts unumstössliche und gefährliche Hürden sind. Ihre Arbeiten lassen Geräusche, Licht oder Wärme durch Räume gleiten, Wände zu Membranen werden. Kuratiert und realisiert zusammen mit dem Kunsthaus Baselland.

    Künstler*innen
    Shadwa Ali, Georg Gatsas, Bettina Grossenbacher, Fabio Luks, Helena Uambembe, Noémie Vidonne

    Kuratorinnen
    Ines Goldbach, Alexandra Stäheli, Ines Tondar

    Freilager-Platz 9
    4142 Münchenstein
    0041 61 226 33 11
    info@ateliermondial.com
    www.ateliermondial.com

    Ausstellungsdauer
    Siehe Website

    Öffnungszeiten
    Siehe Website

    Eintrittspreis
    Frei

    Öffentlicher Verkehr
    Tram Nr. 11 bis «Freilager»

    Mit Unterstützung von
    Atelier Mondial

  • Accélérateur de particules, Strassburg FR

    ZOODYSSÉE
    Zoodyssée ist eine Neuinterpretation des Odysseus-Mythos und der Sagen rund um die sogenannte Terra incognita aus ökologischer und animalischer Sicht. Ausgehend von Videoarbeiten und Installationen beschäftigen sich die elf eingeladenen Künstler*innen mit der wissenschaftlichen Erforschung der Weltmeere, mit der Geschichte der Botanik und den Klimaherausforderungen. Das homerische Epos*, ebenso wie die futuristische Fabel von Kubrick**, dienen dabei als kuratorische Grundlage. Die Zusammenarbeit mit der Kunsthochschule La Haute École des Arts du Rhin und dem Strassburger Hafen bereichert die Ausstellung ausserdem um Verbindungen zwischen Kunst und Wissenschaft in Form von drei vom Künstler Vincent Chevillon erdachten Veranstaltungen zwischen Performance und Begegnung.
    *Odyssee, Epos aus der griechischen Antike von Homer, 8. Jhdt. v. Chr.
    **2001: Odyssee im Weltraum, Film von Stanley Kubrick, 1968.

    Künstler*innen
    Paula Beck, Jeanne Bischoff, Vincent Chevillon, Sarai Rose Duke, Camille Fischer, Svenja Gansner, Anne Immelé, Petra Keinhorst, Celia Längle, Janis Polar, Clément Verger

    Kurator*innen
    Sophie Kauffenstein, stellvertretender Kurator Vincent Chevillon

    Accélérateur de particules
    GarageCOOP
    2 rue de la Coopérative
    F-67000 Strasbourg
    0033 6 71 16 47 50
    contact@accelerateurdeparticules.net
    www.accelerateurdeparticules.net

    Ausstellungsdauer
    04.12.2025–04.01.2026

    Eröffnung
    Do 04.12.2025
    18:30 Ports de Strasbourg
    19:00 GarageCOOP

    Öffnungszeiten
    Do–So, 13:00–19:00 (und auf Vereinbarung)

    Geschlossen
    24.12.2025–01.01.2026

    Eintrittspreis
    Frei

    Öffentlicher Verkehr
    GarageCOOP, Bus 2 Haltestelle «Capitainerie» oder Tram D Haltestelle «Starcoop»

    Mit Unterstützung von
    Ministère de la culture DRAC Grand Est et Ville de Strasbourg. Accélérateur de particules est membre de Plan d’Est

  • Ausstellungsraum Klingental, Basel CH

    WORKWORKWORK: DIMENSIONS OF TO DO’S
    Was gesellschaftlich als Arbeit anerkannt wird, polarisiert – vererbter Reichtum, prekäre Arbeitsbedingungen, unbezahlte Sorgearbeit, ungleiche Verteilung von (Frei-)Zeit und To Do’s sowie neoliberale Vorstellungen von Fleiss und Faulheit durchkreuzen die Debatte. Die künstlerischen Positionen setzen sich kritisch mit Erschöpfung, digitaler Arbeit, Care-Arbeit, Schwangerschaft, ökologischer Fürsorge und fairer Entlohnung auseinander – und lassen eine Systemkritik erkennen, die das Kunstfeld nicht ausspart.
    Am 13.12. lädt art+care von 14–18:30 Uhr zu SPARK THE FLAME! mit künstlerischen Beiträgen rund ums Feuer ein. Um 15 Uhr beginnt das Panel «(Un)bezahlte Arbeit in der Kunst – Wer backt den Kuchen?» mit der Fachstelle Gleichstellung Basel-Stadt..

    Künstler*innen
    Gin Bahc/Ernst Baumgartner, Paula Beck, Daniela Brugger, Géraldine Honauer, Nora Lune, Linda Luv, Celia & Nathalie Sidler, Unofficial Hiking Society AG SPARK THE FLAME!: Alessia Conidi, Patricia Huijnen, Sophie Wohlgemuth und Netzwerk art+care

    Kuratorinnen
    Sascia Bailer, Karin Lustenberger

    Ausstellungsraum Klingental
    Kasernenstrasse 23
    CH-4058 Basel
    0041 (0)61 681 66 98
    info@ausstellungsraum.ch
    www.ausstellungsraum.ch

    Ausstellungsdauer
    29.11.2025–04.01.2026

    Eröffnung
    Sa 29.11.2025, 16:30

    Öffnungszeiten
    Mi–Fr, 15:00–18:00
    Sa–So, 13:00–18:00

    Geschlossen
    24.12.2025

    Eintrittspreis
    Frei

    Öffentlicher Verkehr
    Tram 8, Haltestellen «Rheingasse/Kaserne»

    Mit Unterstützung von
    Der Ausstellungsraum Klingental wird grosszügig unterstützt vom Kanton Basel-Stadt Kultur und der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia.

  • Cargo Bar, Basel CH

    ALLTAG STRÖMUNG NEUORDNUNG
    Für die diesjährige Regionale in der Cargo Bar haben wir die Künstler*innen Vanessa Gageos und Yoshikazu Goulven Le Maître ausgewählt. Beide verbindet die Vorliebe für gebrauchte Materialien – Überreste aus Konsumkreisläufen, die sie in neue poetische Erzählungen verwandeln. Ein Teil der ausgestellten Werke entsteht in situ und sucht den Dialog mit der besonderen Atmosphäre der Bar und ihrem vielfältigen Publikum. Während Vanessa Gageos mit verbrauchten Materialien wie den Kabeln der Region Basel-Stadt arbeitet und daraus organische Anordnungen formt, entstehen bei Yoshikazu Goulven Le Maître organische Gebilde aus alltäglichen Materialien wie Kabeln, Textilien oder Metallboxen. Im Zusammenspiel dieser beiden Positionen entstehen Installationen, in denen Energie, Materialreste und Raum zu vielschichtigen poetischen Bildern verschmelzen.

    Künstler*innen
    Vanessa Gageos, Yoshikazu Goulven Le Maître

    Kurator*innen
    Sanja Lukanović, Claude Gaçon

    Cargo Bar
    St. Johanns-Rheinweg 69
    CH-4056 Basel
    0041 61 321 00 72
    kunst@cargobar.ch
    www.cargobar.ch

    Ausstellungsdauer
    29.11.2025–04.01.2026

    Eröffnung
    Sa, 29.11.2025, 17:30

    Öffnungszeiten
    So–Do 16:00–01:30
    Fr/Sa 16:00–02:30

    Eintrittspreis
    Frei

    Öffentlicher Verkehr
    Tram 11 oder Bus 30, Haltestelle «Johanniterbrücke», die Treppe neben Restaurant «Chez Donati» an den Rhein hinuntergehen.

  • City SALTS, Birsfelden CH

    Der Kunstverein beteiligt sich mit City SALTS im Garten an der Birs erstmals in seiner 16-jährigen Geschichte an der Regionale.
    Neben der Regionale-Gruppenausstellung präsentiert City SALTS eine Einzelausstellung von Hunter Longe.

    Künstler:innen
    Wenhao He, Lizz Keller, Rose Le Goff, Arbesa Musa, Anaïs Strübin, Ramiro Oller, Ye Qian, Ayumi Tomita, Noémie Vidonne, Tabea Wasserfall, Linus Weber

    Kuratoren
    Samuel Leuenberger, Benedikt Wyss

    City SALTS
    Hauptstrasse 12
    (an der Birs)
    CH-4127 Birsfelden
    info@salts.ch
    www.salts.ch

    Ausstellungsdauer
    30.11.2025–27.02.2026

    Eröffnung
    So 30.11.2025, 14:00

    Öffnungszeiten
    Do/Fr 12:00–17:00

    Geschlossen
    24.12.2025–04.01.2026

    Eintrittspreis
    Frei

    Öffentlicher Verkehr
    Tram 3 Haltestelle Birsfelden «Bären»

  • DELPHI_space, Freiburg DE

    DREAMS:WORK
    Ein Gefäss, gefüllt mit Bildern, Stimmen und Fragmenten der Wirklichkeit. Kerzen, die sich über ihre Lebzeit kontinuierlich im Abbrennen verformen. Eine Ecke, die sowohl Begrenzung im Darin darstellt als auch Neugier im Dahinter weckt. Alles ist schon da, doch erst der veränderte Blickwinkel setzt die Umformung in Gang. Was starr wirkt, beginnt weich zu werden, sich zu verschieben, neue Gestalten anzunehmen. Träume arbeiten wie geheime Werkstätten: Sie verarbeiten Realität, verwandeln sie in Szenen, die zugleich Utopien und Alpträume sein können. Manche fliehen dorthin, um der Härte des Wachens zu entkommen, andere suchen darin Möglichkeiten, die Welt neu zu denken. Im Traum dehnt sich die Zeit, Grenzen verschwimmen, starre Strukturen lösen sich auf. Was braucht es also, um den Blickwinkel zu ändern? Vielleicht nur die Bereitschaft, im Schweben zwischen Realität und Traum das Potenzial der Verwandlung zu erkennen – eine Einladung, im Alltäglichen das Ungeahnte zu entdecken und Wirklichkeit neu zu formen.
    Sonntag, 04.01.2025, 16:00 Uhr: Performance, Natascha Moschini.

    Künstler*innen
    Lizzy Ellbrück, Sara Gassmann, Cyril Tyrone Hübscher, Rafael Jörger, Alexandre-Takuya Kato, Rose Le Goff, Natascha Moschini (Performance), Camillo Paravicini, Noémie Vidonne

    Kurator*innen
    Katharina Grün, Maximilian Siebenhaar, Daniel Vollmer & DELPHI_space team

    DELPHI_space
    Brombergstrasse 17c
    D-79102 Freiburg
    0049 176 93160275
    info@delphi-space.com
    www.delphi-space.com

    Ausstellungsdauer
    28.11.2025–04.01.2026

    Eröffnung
    Fr 28.11.2025, 19:45

    Öffnungszeiten
    Fr 17:00–20:00
    Sa–So 15:00–18:00

    Geschlossen
    05.–06.12.2025, 26.12.2025

    Eintrittspreis
    Frei

    Öffentlicher Verkehr
    Ab Hauptbahnhof Tram 2/3,
    Haltestelle «Johanneskirche»

  • E-WERK Galerie für Gegenwartskunst, Freiburg DE

    ARCHIVE DES BEGEHRENS
    Die Gruppenausstellung geht von der Idee aus, dass Abfall nicht bloss ein Nebenprodukt, sondern ein Motor des Kapitalismus ist. Die präsentierten Werke machen Weggeworfenes zum künstlerischen Material. Sie greifen die verführerische Ästhetik von Konsumgütern auf und legen ihre verborgene Anziehungskraft offen. Anstatt Natur zu idealisieren oder Müll negativ zu bewerten, stellen die Arbeiten das Begehren als Triebkraft des kapitalistischen Systems ins Zentrum. Samstag, 17.01.2025, 20:00 Uhr, Art’s Birthday Performance, Ernestyna Orlowska.

    KARLA ZIPFEL | HAUSWIRTSCHAFT
    Ausgehend von Eigenheimen und Fassadenreliefs an Sparkassen untersucht Karla Zipfel jene Oberflächen im öffentlichen Raum, die Sinnbilder für die gesellschaftliche Sehnsucht nach Wohlstand und für Werte wie Fleiss, Sparsamkeit und sozialer Absicherung sind. Aber was geschieht, wenn Sparen als Kardinaltugend heute durch Finanz-Apps und Coaching-Tutorials in private Räume verschwindet?

    Künstler*innen
    Elisabeth Bereznicki, Haein Cho, Leonard Fendler-Moser, Anas Kahal, Ernestyna Orlowska, Jeremy Palluce, Katharina Rüll, Romy Yedidia, Karla Zipfel

    Kurator*innen
    Heidi Brunnschweiler, Katharina Grün

    E-WERK
    Galerie für Gegenwartskunst
    Eschholzstrasse 77
    D-79106 Freiburg
    0049 761 20757 32
    ewerk@ewerk-freiburg.de
    www.gegenwartskunst-freiburg.de

    Ausstellungsdauer
    28.11.2025–18.01.2026

    Eröffnung
    Fr 28.11.2025, 18:00

    Öffnungszeiten
    Fr 17:00–20:00
    Sa 14:00–20:00
    So 14:00–18:00

    Geschlossen
    25.12.2025, 01.01.2026

    Eintrittspreis
    Frei

    Öffentlicher Verkehr
    Tram 1/3/5 Haltestelle Eschholzstrasse; Bus 14/26 Haltestelle Ferdinand-Weiss-Strasse

    Gefördert durch
    ART-regio. Kunstförderung der SV Sparkassen-Versicherung

  • FABRIKculture, Hegenheim FR

    EIN RAUM – DREI REGIONEN – DREI KÜNSTLERISCHE SPRACHEN – EINE ZUSAMMENARBEIT
    Gerda Maise organisiert und kuratiert die Regionale 26 in der FABRIKculture dieses Jahr. Jede*r Künstler*in hat die Möglichkeit, in einem der durch drei mobile Raumwinkel bezeichneten Teilräume seine*ihre künstlerische Arbeit auf allen drei Ebenen zu präsentieren: hängen, legen, stellen. Die räumliche Anordnung besteht aus drei frei definierten Feldern, worin mit der eigenen künstlerischen Sprache gespielt werden kann. Gleichzeitig kann eine Verbindung hergestellt werden zu den anderen individuellen Spielfeldern im Raum und in den Zwischenräumen. Absicht ist einerseits die Frage, was Kunst ist und wie sie erscheinen sollte im Austausch zwischen den Künstler*innen und mit dem Publikum. Andererseits geht es um den Dialog in grösstmöglicher Freiheit zwischen den unterschiedlichen künstlerischen Sprachen, Vorstellungen und Weltanschauungen der drei Regionen Frankreichs, Deutschlands und der Schweiz.

    Künstler*innen
    Jean-Charles Kien, Catrin Lüthi K, Frank Piasta

    Kuratorin
    Gerda Maise, Christoph Stähli

    FABRIKculture
    60 rue de Bâle
    F-68220 Hegenheim
    0033 6 73 33 55 45
    info@fabrikculture.net
    www.fabrikculture.net

    Ausstellungsdauer
    30.11.2025–04.01.2026

    Eröffnung
    So 30.11.2025, 11:00

    Öffnungszeiten
    Sa/So 12:00–16:00

    Eintrittspreis
    Frei

    Öffentlicher Verkehr
    Tram 3 (CH) Haltestelle «Allschwil Dorf» + 30 Min. zu Fuss,
    Tram 8 (CH) Haltestelle «Burgfelderhof» + 25 Min. zu Fuss.
    Parkmöglichkeit vorhanden

    Mit Unterstützung von
    der Stadt Hegenheim, den Mitgliedern der FABRIKculture, Studio 8 KLG

  • HEK (Haus der Elektronischen Künste), Münchenstein CH

    FREQUENCY: DARK AND STORMY
    Die Regionale 26 im HEK widmet sich der aktuellen Wetterlage und nimmt genau in den Blick, was sich da zusammenbraut. Bedrohliche Wetterstimmungen wie Sturm, Regen, dunkle Wolken, Blitz und Donner bildent den atmosphärischen Rahmen der Ausstellung. Die gezeigten Arbeiten erzeugen Frequenzen in diesem Stimmungsbereich – einerseits hörbar als Klang, Vibrationen, Sound – andererseits im übertragenen Sinn wahrnehmbar als Stimmungen, Resonanzen, Kommentare zur politischen und sozialen Weltlage. Besonders tiefe Frequenzen unter 20 Hz, die nicht mehr hörbar, aber körperlich spürbar sind, spielen dabei eine besondere Rolle. Diese Infraschallfrequenzen können Entspannungen, aber auch Beklemmung und Unruhe hervorrufen und werden sogar oft als «spukhaft» beschrieben. Die Besucher*innen begegnen Werken, die Wetter und Schwingung miteinander verweben und dabei die Frequenzen sowohl akustisch als auch metaphorisch erfahrbar machen.

    Künstler*innen
    Angela Anzi, Haein Cho, Cod.Act, Raphaël Fischer-Dieskau, fragmentin, Lias Hess, Gianluca Iadema, Celia Längle, Eriko Miyata, Céline Manz, Tintin Patrone, Amin Osman und Matthias Amsler

    Kuratorin
    Marlene Wenger

    HEK (Haus der Elektronischen Künste)
    Freilager-Platz 9
    CH-4142 Münchenstein/Basel
    0041 61 283 60 50
    office@hek.ch
    www.hek.ch

    Ausstellungsdauer
    29.11.2025–01.02.2026

    Eröffnung
    Sa 29.11.2025, 20:30

    Öffnungszeiten
    Horaires d’ouverture
    Mi, Fr 12:00–18:00
    Do 12:00–20:00
    Sa, So 12:00–17:00

    Geschlossen
    25.–26.12.2025,
    31.12.2025–02.01.2026

    Eintrittspreis
    Eintritt regulär: 12 CHF
    Eintritt reduziert: 8 CHF (Studierende/Lernende, AHV, IV, Personen unter 20 Jahren, Gruppen ab 10 Personen)

    Öffentlicher Verkehr
    Tram 11 Haltestelle Freilager, Bus 36 Haltestelle «Dreispitz», dann eine Station mit der Tram 11 bis Haltestelle «Freilager»

    Mit Unterstützung von
    Bundesamt für Kultur (BAK), Christoph Merian Stiftung, Kanton Basel-Landschaft Amt für Kultur, Kanton Basel-Stadt Kultur

  • Kunst Raum Riehen, Riehen CH

    PHANTOMS
    Phantome (frz.: Trugbilder, Gespenster) sind unwirkliche Erscheinungen, Sinnestäuschungen oder körperliche Imaginationen. In verschiedenen Kulturen hat sich das Phantom zu einem Symbol für das Unbekannte und Geheimnisvolle entwickelt. In der Medizin gibt es auch den «Phantomschmerz», der die Empfindungen in einer nicht mehr vorhandenen Gliedmasse beschreibt. In der Ausstellung versammeln sich Positionen, die auf verschiedene Weise die Vergangenheit in die Gegenwart holen und mit geisterhaften Darstellungen arbeiten. Seien es rätselhafte Ornamente, Körperabdrücke, Kleiderhüllen oder historische Fundstücke. Die Zeit schreibt sich ein in das Material, unsere Körper und unser Denken. Mit dem Blick in die Vergangenheit kann in der Gegenwart eine Zukunft imaginiert werden, die sich gängigen Vorstellungen von Normalität und Fortschritt widersetzt. Allen ausgestellten Arbeiten ist gemeinsam, dass sie nicht statische Momente und Betrachtungsweisen schaffen, sondern flexibel, temporär und unberechenbar bleiben. Willkommen!

    Künstler*innen
    Mariam Abashidze, Angela Anzi, Selina Baumann, Hélène Bleys, Elie Bouisson, Selina Camenzind, Mattia Comuzzi, Walter Derungs, Ramon Feller, Danae Hoffmann, Maya Hottarek, Nolan Lucidi, Alizé Rose-May, Natascha Moschini (Performance), Barbara Signer, Olivia Vidovic, Lorenz Walter Wernli

    Kurator*innen
    Simone Neuenschwander, Matthias Liechti

    Kunst Raum Riehen
    Im Berowergut
    Baselstrasse 71
    CH-4125 Riehen
    0041 61 641 20 29
    kunstraum@riehen.ch
    www.kunstraumriehen.ch

    Ausstellungsdauer
    30.11.2024–23.01.2026

    Eröffnung
    Sa 29.11.2025, 11:00

    Öffnungszeiten
    Mi–Fr 13:00–18:00
    Sa, So 11:00–18:00

    Geschlossen
    24.–26.12.2025, 31.12.2025,
    01.01.2026

    Eintrittspreis
    Frei

    Öffentlicher Verkehr
    Tram 6, Haltestelle «Fondation Beyeler» oder S6 ab Basel SBB, Haltestelle «Riehen»

    Mit Unterstützung von
    Gemeinde Riehen – Lebenskultur

  • Kunsthalle Basel, Basel CH

    AFTER THE AFTERNOON
    Sechzehn künstlerische Positionen finden sich in einer Landschaft ein, die vom langsamen Wandel gezeichnet ist: halbleere Räumen und leise Verschiebungen, kaum merkliche Brüche. Die Werke strahlen eine dumpfe Intensität aus: jene Art von Spannung, die in Hinterhöfen herrscht, zwischen den Wänden von Wartezimmern widerhallt und endlos lange Nachmittage begleitet. Im Hintergrund scheint eine Stadt langsam in sich zusammenzufallen. Die Strassenlaternen surren. Ein Hund bellt einmal, dann verstummt er. Etwas scheint stets unmittelbar bevorzustehen, doch tritt es nie ein. Mit Gesten, zugleich zart und befremdlich, ertasten die Arbeiten die Oberflächen eines Ortes, an dem sich Gewohnheiten einnisten, Kindheit verblasst und Veränderung seitwärts einsickert. Zurück bleibt ein Gefühl: nicht recht melancholisch, nicht ganz surreal – nur ein wenig verschoben.

    Künstler*innen
    Nefeli Chrysa Avgeris, Linus Baumeler, Dorota Gawęda & Eglė Kulbokaitė, Matthias Gmeiner, Sebastian Haas, Claire Hannicq, Adrian Huber, Dana Iskakova, Lisa Jäger, Leonie Kellein, Alessandra Leta, Enrico Luisoni, Macha Ovtchinnikova, Tintin Patrone, Miriam Schmitz, Kelly Tissot

    Kurator*innen
    Mohamed Almusibli, Yana Kadykova, Lena Katharina Reuter

    Kunsthalle Basel
    Steinenberg 7
    CH-4051 Basel
    0041 61 206 99 00
    info@kunsthallebasel.ch
    www.kunsthallebasel.ch

    Ausstellungsdauer
    29.11.2025–04.01.2026

    Eröffnung
    Sa 29.11.2025, 18:00

    Öffnungszeiten
    Di, Mi, Fr 11:00–18:00
    Do 11:00–20:30
    Sa, So 11:00–17:00

    Geschlossen
    Montags
    und 24.–26.12.2025,
    31.12.2025–01.01.2026

    Eintrittspreis
    CHF 12.– / 8.–, freier Eintritt bis
    18 Jahre, inkl. S AM Schweiz.
    Architekturmuseum

    Öffentlicher Verkehr
    Tram 1/2/3/8/10/11/14/15:
    Haltestelle «Bankverein»,
    Tram 6/10/16/17:
    Haltestelle «Theater»

    Mit Unterstützung von
    Kunsthalle Basel / Basler Kunstverein werden grosszügig unterstützt vom Kanton Basel-Stadt, Kultur.

  • Kunsthalle Palazzo, Liestal CH

    8UNG
    Der amerikanische Journalist Ezra Klein spricht von Aufmerksamkeit, von «Attention» als neuer Währung. Wer sie erhält, gewinnt Macht und Einfluss. Wir leben in einem Ozean von Eindrücken: alle geschriebenen Bücher, jegliche Musik, Bilder und Filme sind allzeit abrufbar. In dieser Flut müssen wir wählen: Wohin richten wir unseren Blick? Wem oder was schenken wir unsere Zeit? Der Ausstellungstitel verbindet «Achtung» mit der Zahl Acht. Die liegende Acht steht für Unendlichkeit, Wiederkehr und den stetigen Fluss des Lebens. Sie ist zugleich ein Symbol für das Innehalten. Die Ausstellung versammelt Werke von Künstler*innen, die die Macht der Aufmerksamkeit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen hinterfragen – und nach Momenten des bewussten Sehens suchen. «8ung» lädt dazu ein, im Strom der Eindrücke die eigene Aufmerksamkeit überlegt zu lenken.

    Künstler*nnen
    Olena Babchenko, David Batigne, Didde Bo, Matthias Frey, Eva Gentner, Giada Gollin, Isatou Jallow, Marc Lohri, Camillo Paravicini, Parvez, Maja Rieder, Aleksey Shchigalev

    Kurator*innen
    Michael Babics, Olivia Jenni

    Kunsthalle Palazzo
    Poststrasse 2
    CH-4410 Liestal
    0041 61 921 50 62
    kunsthalle@palazzo.ch
    www.palazzo.ch/kunsthalle

    Ausstellungsdauer
    29.11.2025–08.02.2026

    Eröffnung
    Sa 29.11.2025, 14:00

    Öffnungszeiten
    Mi–Fr 14:00–18:00
    Sa, So 13:00–17:00

    Geschlossen
    24.–26.12.2025,
    31.12.2025–02.01.2026

    Eintrittspreis
    CHF 5.–, Museumspass frei,
    freier Eintritt bis 25 Jahre

    Öffentlicher Verkehr
    Ab Basel SBB Richtung Olten/
    Zürich mit S3 oder Schnellzug
    bis «Liestal» oder ab Basel
    Aeschenplatz mit Bus 80 oder
    81 bis «Liestal Bahnhof».
    Die Kunsthalle Palazzo befindet
    sich im 1. Stock des direkt
    am Bahngeleise gelegenen
    Kulturhauses Palazzo.

    Mit Unterstützung von
    Kanton Basel-Landschaft Amt für Kultur, Stadt Liestal, Kulturhaus Palazzo AG

  • Kunsthaus Baselland, Münchenstein CH

    WAS HINDURCHGEHT
    Sie gehen über Grenzen, lassen Bekanntes zurück und brechen an neue Orte auf, die für einige Zeit ihr Zuhause werden. Kunstschaffende lassen dabei meist das starre Denken hinter sich, um mit neuen Gedanken und Werken in die Zukunft aufzubrechen – oft allen Ängsten und Zweifeln zum Trotz. Gerade deshalb sind es die Künstler*innen, die uns zeigen können, wie wir ein Verständnis von Durchlässigkeit und Beweglichkeit gewinnen können: Ideen, die durch Wände gehen können und politisch, ökologisch, architektonisch wie auch sozial neue Impulse zu setzen vermögen. Die eingeladenen Künstler*innen sind mit der trinationalen Region verbunden und erfahren hier fast täglich, wie leicht Grenzen passiert werden können, die andernorts unumstössliche und gefährliche Hürden sind. Ihre Arbeiten lassen Geräusche, Licht oder Wärme durch Räume gleiten, Wände zu Membranen werden. Kuratiert und realisiert zusammen mit dem Atelier Mondial.

    Künstler*innen
    Shadwa Ali, Hannah Cooke, Sonja Feldmeier, Georg Gatsas, Bettina Grossenbacher, Victoria Holdt, Daniel Karrer, Karin Kurzmeyer, Nils Amadeus Lange und Mario Espinoza, Josefina Leon Ausejo, Fabio Luks, Miriam Schmitz, Elia Menang Setiadi, Marcia Tello Cornejo, Helena Uambembe, Noémie Vidonne, Chi-Hun Yang

    Kuratorinnen
    Ines Goldbach, Alexandra Stäheli, Ines Tondar

    Kunsthaus Baselland
    Helsinki-Strasse 5, Dreispitz
    CH-4142 Münchenstein/Basel
    0041 (0)61 563 15 10
    office@kunsthausbaselland.ch
    www.kunsthausbaselland.ch

    Ausstellungsdauer
    29.11.2025–25.01.2026
    Die Ausgabe findet im Obergeschoss des Kunsthaus Baselland, in der TransBona-Halle und im Ausstellungsraum des Atelier Mondial statt.

    Eröffnung
    Sa 29.11.2025, 19:30

    Öffnungszeiten
    Di–Fr 11:00–18:00
    Do 11:00–20:00
    Sa/So 11:00–17:00
    (sowie regelmässige Abendöffnungen)

    Geschlossen
    Montags geschlossen,
    24.–26.12.2025,
    31.12.2025–01.01.2026

    Eintrittspreis
    CHF 12.– / CHF 9.– (ermässigt)
    Freier Eintritt bis 26 Jahre

    Öffentlicher Verkehr
    15 Min. von Basel Badischer Bahnhof oder Basel SBB.
    Tram 11 (Richtung Aesch), Haltestelle «Freilager».
    Bus 36, Haltestelle «Dreispitz»

    Mit Unterstützung von
    Basel-Landschaft Amt für Kultur, Gemeinde Münchenstein, Gemeinde Muttenz, Novartis, BLKB, habasit

  • KUNSTSURFER, Basel CH

    CREATURES COMFORT
    Stell dir eine Welt nach der Menschheit vor – Mutanten, Maschinen und seltsame Organismen schmieden unheimliche Allianzen in den Ruinen unserer Zivilisation.
    CREATURES COMFORT entwirft dieses Zukunftsbild spielerisch, wo Bots und neue Lebensformen zwischen den Trümmern gedeihen, die Absurdität menschlicher Exzesse entlarven und zugleich auf Erneuerung verweisen. Gehostet auf KUNSTSURFER kapert die Ausstellung digitale Werbeflächen und verwandelt das Netz in ein Portal zum Unheimlichen. Vertraute Inhalte verweilen als nostalgische Tarnung, während die gezeigten Werke Humor, Hoffnung und Widerstandskraft im Nachhall des Zusammenbruchs offenbaren.

    Künstler*innen
    Anan Fries, Anna Soz, Eriko Miyata, Hae Young Ji, Haein Cho, Katrin Niedermeier, Michel Winterberg, Vincent Gimini Aguilera

    Kurator
    Ugo Pecoraio

    KUNSTSURFER
    Browserbasierter Kunstraum
    0041 (0)78 207 74 44
    ugo@ugopecoraio.com
    kunstsurfer.org

    Ausstellungsdauer
    27.11.2025–04.01.2026

    Eröffnung
    Do 27.11.2025, online

    Eintrittspreis
    Frei

    KUNSTSURFER ist eine kostenlose Browser-Extension für Firefox und Chromium-basierte Browser (Chrome, Edge, Brave etc.) — installierbar in wenigen Klicks unter http://kunstsurfer.org/, ersetzt sie danach automatisch Online-Werbung durch kuratierte Ausstellungen.

    Für Firefox: https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/kunstsurfer/
    Für Chromium-basierte Browser: https://chromewebstore.google.com/detail/kunstsurfer/anobnmpgpkmgdacmdlchaohlcahgcpmo?pli=1

  • Kunstverein Freiburg, Freiburg DE

    SUCH MICH NICHT
    In einer Filmskizze über eine Trennung notierte Michelangelo Antonioni: «Der Film, das ist die Geschichte jener fünf Jahre und dieser fünf Minuten. Sein Titel könnte heissen Such mich nicht: ihre letzten Worte am Telefon.» Die Ausstellung greift diesen Titel auf, um unterschiedliche Formen des Entzugs und Strategien der Zurückweisung zu erkunden. Sie können in der Verweigerung von Zuschreibungen und festen Identitäten bestehen, in Versuchen aus Wertvorstellungen, Verhaltensmustern und Lebensumständen auszubrechen oder aber in Zuständen, die von Verfremdung bis hin zur Dissoziation und Depersonalisation reichen. Wie wird eine Anrufung verweigert, ein Blick zurückgespiegelt? Und was folgt auf Flucht, Entzug und Verweigerung? Was kann sich eröffnen? «Such mich nicht» ist bevölkert von Subjekten, die sich nicht dort finden lassen, wo sie gemeinhin verortet werden. Die Ausstellung blickt zugleich auf Räume, die von Abwesenheit gekennzeichnet sind und einen vielleicht gerade deshalb nicht loslassen.

    Künstler*innen
    Sophie Benwell, Anas Kahal, Leonie Kellein, Ange-Frédéric Koffi, Maria Mayland, Harumi Mumenthaler, Nolan Lucidi, Thalles Piaget, Jade Tang, Kelly Tissot, Lidong Zhao

    Kurator*in
    Heinrich Dietz, Johanna Thorell

    Kunstverein Freiburg
    Dreisamstrasse 21
    D-79098 Freiburg
    0049 761 34944
    info@kunstvereinfreiburg.de
    www.kunstvereinfreiburg.de

    Ausstellungsdauer
    28.11.2025–11.01.2026

    Eröffnung
    Fr 28.11.2025, 18:30

    Öffnungszeiten
    Mi–Fr 15:00–19:00
    Sa/So 12:00–18:00

    Geschlossen
    24.–26.12.2025,
    31.12.2025–01.01.2026

    Eintrittspreis
    EUR 2.– / EUR 1.50 (ermässigt)
    Donnerstags gratis,
    Museumspass frei

    Öffentlicher Verkehr
    Strassenbahnlinie 1 Richtung
    Littenweiler bis Haltestelle
    «Schwabentorbrücke»

    Mit Unterstützung von
    Land Baden-Württemberg, Sparkasse Freiburg – Nördlicher Breisgau, Stadt Freiburg

  • La Filature, Scène nationale de Mulhouse, Mulhouse FR

    LE SOUFFLE DE LA SUBSISTANCE
    Die Ausstellung in den Räumen von La Kunsthalle und von La Filature in Mulhouse besteht aus zwei Kapiteln.
    So nah und intim unsere standardisierten und direkt einsetzbaren Alltagsumgebungen auch sind, sie bleiben doch hermetisch. Die Industriegesellschaft verbreitet Anonymität und Vereinheitlichung in unseren häuslichen Realitäten. Aus was und von wem werden die Objekte, Oberflächen und Materialien, die uns umgeben und die wir täglich verwenden und bedienen, gemacht? Die Fabrik des Alltags befindet sich ausserhalb unserer Sichtweite und befindet sich in der Hand von Fachleuten. Die kapitalistische Wirtschaft hat ihnen die Aufgabe übertragen, uns zu ernähren, unsere Kleidung zu nähen, unsere Häuser zu bauen und sich um unsere Angehörigen zu kümmern. Ergebnis: Wir vergessen die Materialität, die uns leben lässt. Wie können wir uns in diesem Alltag, der sich uns entzieht, neu verankern, so dass wir ihn wieder als «Lebensraum, in dem die Menschheit mit anderen Lebewesen zusammenlebt» betrachten können?

    Künstler*innen
    Clara Àlvarez, Pauline Beck, Valentine Cotte, Arthur Debert, Sarai Rose Duke, Mathis Esnault, Yoshikhazu Goulven Le Maître, Claire Hannicq, Zoé Joliclercq, Elisa Lohmüller, Jules Maillot, Elise Planhard, Naomé Nazire Tahmaz, Hélène Thiennot

    Kuratorin
    Licia Demuro

    La Filature, Scène nationale
    20 allée Nathan Katz
    F-68090 Mulhouse
    0033 3 89 36 28 28
    info@lafilature.org
    www.lafilature.org

    Ausstellungsdauer
    27.11.2025–04.01.2026

    Eröffnung
    Do 27.11.2025, 20:00

    Öffnungszeiten
    Di–Sa 13:00–18:30
    So 14:00–18:00
    (und Veranstaltungsabende)

    Geschlossen
    24.12.2025–01.01.2026

    Eintrittspreis
    Frei

    Öffentlicher Verkehr
    Tram 1/3 oder Tram-Train,
    Haltestelle «Porte Jeune»,
    Tram 2 Haltestelle «Nordfeld»

    Mit Unterstützung von
    Coproduction La Filature, Scène nationale de Mulhouse

  • La Kunsthalle Mulhouse, Mulhouse FR

    LE SOUFFLE DE LA SUBSISTANCE
    Die Ausstellung in den Räumen von La Kunsthalle und von La Filature in Mulhouse besteht aus zwei Kapiteln.
    Ausgehend von einem Ansatz der Soziologin Geneviève Pruvost, den sie in ihrem Werk «Quotidien politique» (La Découverte, 2024) vorstellt, will die Ausstellung Künstler*innen eine Stimme geben, die ihren Blick auf all das richten, was sich in ihren Alltagsräumen befindet, und so ausserhalb von Konsumreflexen eine Form der Aufmerksamkeitsausübung und eine erneuerte Präsenz praktizieren. Sie geben sich also intuitiven Gesten hin, bringen althergebrachtes Wissen in den aktuellen Kenntnisstand ein, indem sie sich mit den in ihrem direkten Lebens- und Arbeitsumfeld verfügbaren Materialien konfrontieren. Im Herzen des Lebendigen werden ihre feinfühligen Erfahrungen dieses Alltags in Berührung mit unseren Grundbedürfnissen zu Momenten der Teilhabe und der poetischen Erforschung; gleichzeitig wird Le souffle de la subsistance (dt.: Der Atem des Fortbestands) von ihnen genährt.

    Künstler*innen
    Boglárka Balassa, Pauline Beck, Delphine Bertrand, Valentine Cotte, Arthur Debert, Juliette Dignat, Mathis Esnault, Eddie de Goër, Claire Hannicq, Zoé Joliclercq, Elise Planhard, Naomé Nazire Tahmaz

    Kuratorin
    Licia Demuro

    La Kunsthalle Mulhouse
    La Fonderie
    16 rue de la Fonderie
    F-68100 Mulhouse cedex
    0033 3 69 77 66 47
    kunsthalle@mulhouse.fr
    www.kunsthallemulhouse.com

    Ausstellungsdauer
    27.11.2025–11.01.2026

    Eröffnung
    Do 27.11.2025, 18:00

    Öffnungszeiten
    Mi–Fr 12:00–18:00
    Sa–So 14:00–18:00

    Geschlossen
    24.12.2025–01.01.2026

    Eintrittspreis
    Frei

    Öffentlicher Verkehr
    Bus C5, Haltestelle «Fonderie».
    Bus 51, Haltestelle «Molkenrain/Porte du Miroir»
    (ausser sonntags)
    Tram 2/3, Haltestelle «Tour Nessel»

    Mit Unterstützung von
    La Kunsthalle Mulhouse, Centre d'Art Contemporain d'Intêret National, est un établissement culturel de la Ville de Mulhouse. La Kunsthalle bénéficie du soutien du Ministère de la Culture-Drac Grand Est, de la Région Grand Est et de la Collectivité européenne d'Alsace.

  • Morat-Hallen, Städtische Galerie Freiburg, Freiburg DE

    WHERE DO YOU FEEL YOU MOST BELONG
    Wer bin ich und wo fühle ich mich am meisten zugehörig? Was bleibt, wenn wir die Landkarte zusammenfalten? Wenn Wurzeln sich in Lava betten, Milch zu Seife wird und Erinnerung wie Farbe ins Gewebe zieht? Diese Ausstellung versammelt künstlerische Arbeiten aus der Dreiländerregion – an einem Ort, der selbst Übergang ist: zwischen Körper und Sprache, Innenwelt und Abbild, zwischen Fragment und Spur. Was ist Identität? Eine Haut, ein Muster, ein Kinderlied? Ein Ort, den man nie ganz verlassen hat? Einige Werke tasten sich vor – zeichnend, schichtend, suchend. Andere sprechen aus Leere, aus dem Abdruck oder aus dem, was fast zerspringt. Es geht um das, was flüchtig ist und trotzdem bleibt. Zwischen Sehnsucht und Sediment, zwischen Verdichtung und Zerfall, erzählt die Ausstellung von inneren Landschaften, die niemand ganz allein durchquert. Where do you feel you most belong ist keine abschliessende Antwort, sondern eine Einladung. Zu fragen. Zu verweilen. Und vielleicht einen Moment lang zu spüren: Hier bin ich nicht allein.

    Künstler*innen
    David Batigne, Ana Brankovic, Florian Dautcourt, Wim Milo Laage, Nahrae Lee, Alexandra Meyer

    Kuratorin
    Jenny Krieger

    Städtische Galerie
    in den Morat-Hallen
    Lörracher Straße 31
    D-79115 Freiburg
    samuel.dangel@freiburg.de
    freiburg.de/morathallen

    Ausstellungsdauer
    28.11.2025–11.01.2026

    Eröffnung
    Fr 28.11.2025, 20:45

    Öffnungszeiten
    Do–Fr 16:00–19:00,
    Sa–So 11:00–17:00

    Geschlossen
    25.–26.12.2025, 01.01.2026,
    06.01.2026

    Eintrittspreis
    Frei

    Öffentlicher Verkehr
    Bus 11 Haltestelle «Schopfheimer Strasse,
    Tram 5 Haltestelle «Pressehaus»,
    ca. 6 min Fussweg

  • Projektraum M54, Visarte Region Basel, Basel CH

    UI ... NON! OUI: NN – UNION!
    Aufgezogen die Vorhänge des Ateliers! Lichteinfall, Durchzug, Atem. Der plumpe Klotz Genie, geformt von Wettbewerb, der Idee von Eingebung: Über die Türschwelle geweht. Mauerwespen bringen den Fluss herein. Zwischen Dielen, in Falten, wachsen Birkenwälder. Das Atelier, der Sumpf: Befeuchtet. Schnüre an die Farbbecher! Das Rauschen nach Stimmen durchforstet. Parallel vielfach gespiegelt. In Resonanz. Tastend rankt die Welt zum Fenster hinein. Wunderbares Gestrüpp. Sporen rascheln, geweckt unter Staub. Beruhigendes Gurren der Tauben.
    Unsere Ausstellung ist ein Plädoyer für den Austausch, die Zusammenarbeit, die Kompliz*innenschaft, die Solidarität, die Arbeitsteilung, die Fürsorge. Als Ermutigung. Als Sicherheit. In Verweigerung. Im Schwarm. Verschwesterung mit dem Publikum. Wiederholbarkeit als Haltung. Bildet Banden!.

    Künstler*innen
    Nefeli Chrysa Avgeris, Gin Bahc, Vandria Borari & Carolina Brunelli, Nicolas Brunelle, Simon Fischer, Sabine Gysin & Blanche Ouedraogo, Lukas Heibges, Gisela Hochuli, Judith Huber & Ursula Scherrer, Alondra Juárez Ramírez, Estéfana Román Matesanz & Linus Finn Riegger, Mathias Kaspar & Stéphanie Rodier Ramanantoanina, Elias Klein, Geneviève Morin, Michaël Reinhold, Lean Rüegg, Lukas Schönthal, Bérénice Serra

    Kuratoren
    Jakob Dietrich, Axel Töpfer (Visarte Region Basel)

    Projektraum M54
    Visarte Region Basel
    Mörsbergerstrasse 54
    CH-4057 Basel
    0041 (0)61 683 05 95
    visarte.basel@bluewin.ch
    www.visarte-basel.ch

    Ausstellungsdauer
    29.11.2025–28.12.2026

    Eröffnung
    Sa 29.11.2025, 15:30

    Öffnungszeiten
    Do, Fr 15:00–19:00
    Sa, So 14:00–18:00

    Geschlossen
    22.12.2025–26.12.2025

    Eintrittspreis
    Frei

    Öffentlicher Verkehr
    Tram 8 (Richtung Kleinhüningen / Weil am Rhein) Haltestelle «Bläsiring». Bus 30 Haltestelle «Hammerstrasse». Der Projektraum M54 befindet sich hinter der Matthäuskirche.

    Mit Unterstützung von
    Christoph Merian Stiftung, Stiftung Visarte Künstlerhaus

  • Städtische Galerie Stapflehus, Weil am Rhein DE

    AXIS MUNDI
    In klassischen Kosmologien verband die Axis Mundi Himmel, Erde und Unterwelt – das Rückgrat der Wirklichkeit. Heute, im Zeitalter globaler Krisen und posthumaner Perspektiven, verliert diese Ordnung ihre Stabilität. Die Ausstellung versteht Axis Mundi nicht mehr als vertikale Linie, sondern als Netz möglicher Orientierungen: relational, multipolar, vielstimmig. Die dreischichtige Struktur entfaltet eine energetische Topografie des Menschseins: unten Erde, Körper und kollektive Erinnerung; in der Mitte Verwandlung, Migration, Übergangsrituale; oben spekulative Räume posthumaner, techno-spiritueller Existenz. Arbeiten von Künstler*innen aus Deutschland, der Schweiz und Frankreich – Skulpturen, Installationen, Malerei, audiovisuelle und site-spezifische Werke – schaffen Resonanzräume zwischen Natur und Technologie, Erinnerung und Überschreitung, Spiritualität und Körperlichkeit. Kunst erscheint hier als Ritual und Transformation – individuell, gemeinschaftlich, planetarisch.

    Künstler*innen
    Johann Kralewski, Selina Baumann, Ferose, Ange-Frédéric Koffi, Victor Sala, Miguela Tamo, Kaspar Flueck, Elia Menang Setiadi, Catalena Janitz, Jakob Augustin, Inka ter Haar, Pavel Aguilar, Roma Bantik, SUSI HINZ, Franziska Baumgartner, Markus Aebersold, Natalia Peredvigina

    Kurator*innen
    Wiktoria Tundys, Pavel Kovalenko

    Städtische Galerie Stapflehus
    Bläsiring 10
    D-79576 Weil am Rhein
    0049 (0) 7621 704 416
    isabel.balzer@weil-am-rhein.de
    www.stapflehus.de

    Ausstellungsdauer
    29.11.2025–11.01.2026

    Eröffnung
    Sa 29.11.2025, 12:30

    Öffnungszeiten
    Sa 15:00–18:00

    Eintrittspreis
    Frei

    Öffentlicher Verkehr
    Bus 55, Haltestelle «Läublinpark»,
    Bus 16, Haltestelle «Altes Rathaus/Läublinpark»,
    S6 RER 6, Haltestelle «Weil Ost»

    Mit Unterstützung von
    Kunstverein Weil am Rhein, Städtisches Kulturamt Weil am Rhein

  • T66 Kulturwerk, Freiburg DE

    LASS ES NICHT EIN REQUIEM SEIN / ZWEI SEITEN EINER MEDAILLE
    Hoch fortgeschrittene Technologie, wissenschaftliche Recherche und genetische Experimente, hybride Organismen, im Labor entstandene Existenzformen, künstliches Leben … Die Liste, auf wie vielen Ebenen der Mensch die Natur zu beherrschen versucht, ist lang.
    Wer hätte gedacht, dass wir mit dem 3D-Drucker produzierte saftige XL-Steaks und weitere Grillleckereien essen würden … und nicht nur das.
    Wie weit wird der Homo Deus gehen, während der Mensch sich immer weiter von der Natur entfremdet? Ob Roboter oder Mensch – die Grenzen zwischen ihnen sind bereits fliessend geworden. Wie reagieren die hier im T66 Ausstellenden auf die künstlerische Relevanz dieser Problematik?
    Die fünf Künstler*innen und Künstler Sophie Benwell, Ruben Gray, Susi Hinz, Catalena Janitz und Camille Moulin beschäftigen sich mit dieser Schnittmenge aus Kunst, Technologie, Natur und Gesellschaft. Sie lassen erahnen, wie wissenschaftliche Erkenntnisse unser Menschenbild gefährlich verändern können.

    Künstler*innen
    Sophie Benwell, Ruben Gray, SUSI HINZ, Catalena Janitz, Camille Moulin

    Kurator*innen
    Angelina Kuzmanovic, Michael Ott, Chris Popovic

    T66 Kulturwerk
    Talstrasse 66
    D-79102 Freiburg
    0049 76 1382-984
    t66_kulturwerk@t-online.de
    www.t66-kulturwerk.de

    Ausstellungsdauer
    28.11.2025–04.01.2026

    Eröffnung
    Fr 28.11.2025, 19:00

    Öffnungszeiten
    Do, Fr, So 13:00–17:00
    (und nach Vereinbarung)

    Geschlossen
    22.12.2025–01.01.2026

    Eintrittspreis
    Frei

    Öffentlicher Verkehr
    Tram 1, Haltestelle «Brauerei Ganter»,
    wenig Parkmöglichkeit vorhanden.

    Mit Unterstützung von
    Land Baden-Württemberg, Kulturamt Freiburg

X